Wie SpiritualMusic entstanden ist:
von Ricco Späni
SpiritualMusic wurde um das Jahr 2000 ins Leben gerufen. Die Idee und das Ziel war es gute Mantra-Konzerte und gute Musiker in die Schweiz zu bringen. Hier eine kleine Vorgeschichte wie es dazu kam:
In den späten Achtzigerjahren und bis 1997 war ich, wie viele meiner Freunde, häufig in den Ashram von Osho nach Poona in Indien gereist. Dort wurde viel gesungen. Nach 1987 bis zu seinem Tode im Jahre 1990 und auch in den folgenden Neunzigerjahren gab es tagtäglich vor den Satsangs (Meditationen) Live-Musik zum Einstimmen.
Miten war einer der vielen Musiker, die damals die „Bands“ leiteten oder in ihnen mitspielte. Deva Premal war damals eine sehr junge Frau, die mit ihrer Violine häufig im Ashram anzutreffen war.
Sie und Miten waren es auch, die schlussendlich die Basis für SpiritualMusic in der Schweiz legten. Eines Tages fuhren sie mit ihrem roten Kleinbus in Zürich vor und fragten herum, wer für sie Konzerte organisieren möchte. Da ich sowieso viele der festlichen Anlässe der Sannyasins organisierte, sagte ich spontan zu.
Zu dieser Zeit sangen wir hier bereits viel im privaten Kreis unsere Lieder, die wir aus Poona „mitgebracht“ hatten, oder die aus anderen Quellen stammten, aber uns gefielen. Diese Treffen wurden immer beliebter und es entstanden daraus, die in Zürich bekannten Singing Buddhas. Das Umfeld war vorbereitet. SpiritualMusic war ein anderes daraus entstehendes Projekt.
Mantrasingen wurde zu dieser Zeit auch von Satyaa und Pari bekannt gemacht, DevaPremal und Miten brachten sie aber mit ihrer immer grösser werdenden Bekanntheit in die Oeffentlichkeit. Nach zwei im kleineren Rahmen stattfindenden Konzerten in Zürich meinte Miten, die Zeit sei reif für mehr öffentliche Auftritte. Und er lag damit goldrichtig.
Innerhalb von drei weiteren Jahren kamen schon Hunderte von Menschen an die Konzerte, heute geht die Besucherzahl in die Tausende. Deva und Miten bereisten bald die halbe Welt und gaben mir Hinweise zu anderen bekannten Namen wie Snatam Kaur und Krishna Das um nur die berühmtesten Namen zu nennen. Ich kannte deren Musik schon durch meine Tätigkeit in der Buchhandlung im Licht in Zürich, die eine grosse CD Auswahl im Sortiment hatte.
Inzwischen sind an die 15 Jahre vergangen, in denen viele bekannte und unbekanntere Namen regelmässig in Zürich spielen und es gibt in Zürich viele Orte, wo Mantren gesungen werden.
Deva und Miten haben hauptsächlich mit ihrem Können, und ihrem kompromisslosen Teilen der Melodien und Griffe und ihrer Bekanntheit dazu beigetragen.
Ich habe diese Arbeit immer sehr geschätzt: Ich liebe es, wenn viele Menschen zusammen kommen, die Mantren singen und so leicht und spielerisch in die innere Welt, in die Meditation gelangen – und mit freudigen Gesichtern nach Hause und in die Welt hinausgehen.
Auch der Kontakt und die Freundschaft mit Musikern aus vielen Ländern war sehr bereichernd für mich. Ihr Kommen war immer ein spezieller Momente, wo die Welt grösser wurde und es lag mir sehr am Herzen, dass sie wohl aufgehoben hier weilen konnten. Dass sie über all die Jahre in Zürich immer wieder Konzerte gaben, ist sicher ein Beweis dafür, dass mir das gelungen ist.
2015 habe ich die Organisation von SpiritualMusic an Daniel Hunziker übergeben, der die Mantra-Musik auch sehr schätzt . Ich habe mit ihm einen würdigen Nachfolger für Spiritual Music.ch gefunden. Er organisierte selbst regelmässig das Pachamama Festival und verfügte so bereits über Organisationserfahrungen. Zudem war er mir all die Jahre ein wertvoller Helfer, auf den ich zählen konnte.
Mein Dank gilt auch den vielen hilfsbereiten Freunden, ohne deren tatkräftige Mithilfe diese Konzerte kaum in der Form möglich gewesen wären.
Hab Dank liebes Publikum für eure Begeisterung und euer Erscheinen all die langen Jahre über und wie es scheint lässt diese Begeisterung nicht nach, sondern infiziert immer mehr Menschen.
Von nun an kann ich die Konzerte als Gast besuchen und geniessen.
LOKA SAMASTA SUKHINO BHAVANTU. Mögen alle Wesen dieser Welt Glück und Liebe erfahren.
Herzlichst
Ricco Späni
